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Newsbeitrag
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04.05.2021
Jugend forscht während Corona

Zwei Schülerinnen konnten sich beim Regionalwettbewerb den ersten Platz sichern. Mehr dazu im Bericht der beiden.

Dieses Jahr fand der Wettbewerb wegen der CoVid-19-Pandemie online statt und leider konnten wir nicht nach Deutschland fahren. Trotzdem haben wir uns sehr bemüht, um unser Projekt konkurrenzfähig zu gestalten. Für uns war die Zeit der Vorbereitung auf das Projekt sehr anstrengend. Zuerst hatten wir Schwierigkeiten dabei, unser Thema zu wählen, denn wir wussten, dass wir wegen des Mangels an Wissen und an Erfahrung und einem mangelnden Labor nichts Kompliziertes herstellen konnten. Da wir uns beide für Umweltschutz interessieren, haben wir das Thema „Kann Bioplastik den Kunststoff in der Industrie ersetzen?“ gewählt.

Zunächst haben wir Bioplastiken aus verschiedenen Hauptzutaten herzustellen versucht, aber nicht alle gelangen uns. Nachdem wir zwei Hauptzutaten gewählt hatten, setzten wir die Experimente fort. Dabei hatten wir Schwierigkeiten bei den Messungen, denn bei den meisten von unseren Experimenten konnten wir nicht mit genauen Größen arbeiten und genau ermessen. Für das wichtigste Experiment unseres Projekts hat uns das Institut der Polymere der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften geholfen, wofür wir sehr dankbar sind. Das Schreiben der schriftlichen Arbeit war wirklich eine Herausforderung, aber diese Fähigkeit wird uns höchstwahrscheinlich bei unserer zukünftigen Karriere helfen. Die Onlinedurchführung verkomplizierte die Situation zusätzlich, denn es bestand die Gefahr von Problemen mit der Technik und wir hatten ausgerechnet bei unserer mündlichen Vorstellung ein solches Problem, aber zum Glück konnten wir erfolgreich unseren Vortrag fortsetzen.

Als unsere Namen als Preisgewinner bei der Preisverleihung des regionalen Wettbewerbs der Region Bonn/Köln vorgelesen worden waren, konnten wir das eine gewisse Zeit nicht glauben und mussten den Live-Stream zurückspulen, um zu prüfen, ob wir richtig gehört hatten. Wir waren außer uns vor Freude. Der Landeswettbewerb war auch ziemlich stressig, denn wir mussten zwei Vorträge halten: einen vor der Chemiejury und einen vor der Umweltjury. Dabei haben wir den dritten Platz belegt, was für uns eine sehr große Leistung ist.

Und hier ein Bild der beiden Jungforscherinnen

Im Allgemeinen war das ein schönes, aber auch ein herausforderndes Ereignis, das uns gezeigt hat, wie die Arbeit von Wissenschaftlern wirklich abläuft und wir wollen alle, die innovative Ideen haben, dazu ermutigen teilzunehmen und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Bericht von Lozena Dontcheva und Boyana Ruseva (10d)