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Newsbeitrag
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10.12.2019
Ehemalige im Porträt: Valeri Gyurov

Viele unserer ehemaligen Schützlinge finden den Weg zurück nach Bulgarien, so auch Valeri, der heute in Sofia eine NGO leitet und Bulgarien weiter entwickelt.

Wann hast du deinen Abschluss gemacht und wie empfandest du die Schulzeit am Galabov-Gymnasium allgemein?
Mein Abi war 2001, die Schulzeit fand ich ziemlich gut als Niveau, nur das letzte Schuljahr war nicht so richtig effektiv, da alle auf Ihre Aufnahmeprüfungen fixiert waren und der Unterricht wenig Sinn machte. Meiner Meinung nach sollte man den Akzent auf das kommende Leben nach der Schule setzen und auch über Buchhaltung, Steuersystem, Management und Business sprechen.

Wie ging es nach der Schulzeit weiter?
Ich habe Architektur an der Uni in Stuttgart studiert und gleichzeitig als Praktikant gearbeitet. 2008, also direkt nach dem Diplom, bin ich zurück nach Sofia gekommen, ein Jahr im Büro verbracht, dann eine NGO mitgegründet und war dann 7 Jahre im Stadtraum aktiv.

Und was machst du heute?
Ich habe seit dem Mai 2017 meinen Laden samt Galerie namens GIFTED urban cultur hub. Seit April 2019 leite ich unser neues Projekt The Red Flat – ein Privatmuseum über das Alltagsleben während des Sozialismus in Bulgarien (1944-1989).

Womit verbindest du Deutschland?
Mit meinem Studium, Kultur und Technik, Sport.

Dein schönstes Erlebnis mit der deutschen Kultur?
Battle of the year 2004

Kannst du den jetzigen Schülern noch einen Rat geben?
Viel Reisen, was Eigenes starten und wenn möglich Bulgarien weiterentwickeln.

Wir danken recht herzlich für das Interview und wünschen weiterhin alles Gute!