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23.06.2018
Juni: Das Herz eines Boxers (Buch des Monats)

Lutz Hübner: Das Herz eines Boxers

 
Worum geht es?
In dem Drama „Das Herz eines Boxers“ von Lutz Hübner werden zwei Haupthelden vorgestellt. Der erste ist Leo, ein ehemaliger Boxer, der damals als der „Rote Leo“ bekannt war. Dieser ist Ende sechzig und lebt in einem Altenheim, was ihn jeden Tag in die Verzweiflung treibt. Der andere Hauptheld ist Jojo – ein sechszehnjähriger, unreifer Junge, der in dasselbe Altenheim gerät, nachdem er eine Straftat auf sich nimmt, die er nicht begangen hat, um einem Mädchen zu imponieren. Er muss als eine Bestrafung die Wände von Leos Zimmer streichen. Am Anfang verstehen sich die beiden nicht so richtig gut, doch im Laufe der Zeit schließen sie eine Freundschaft und verstehen sich immer besser. Ihre Charaktere werden auch weiter entwickelt. Leo wird zu einer väterlichen Figur des Jungen, bringt Jojo etwas Boxen bei und hilft ihm, das Mädchen, das dieser mag, für sich zu gewinnen. Doch allmählich kann Leo nicht mehr das Leben im Altenheim ertragen und will mit einem Lieferwagen nach Frankreich zu einem ehemaligen Boxkollegen fliehen. Sein Plan wird jedoch zerstört, als er mit dem Auto gegen eine Wand fährt. Leos Verzweiflung steigt so sehr an und daher will dieser sein Leben beenden, da er keinen Ausweg aus der Situation finden kann. Die Spannung nimmt zu, die Zeit nimmt ab und so ist Leo gezwungen, eine wichtige Entscheidung für sich selbst zu treffen.
 
Warum sollte man das Buch gelesen haben?
Das Buch gefiel mir sehr, da das Sujet und die Handlung nicht leicht im Voraus zu erahnen sind, die Spannung ist auch so aufgebaut, dass sie mein Interesse zum Buch hielt, sodass ich Lust hatte, weiterzulesen. Der Sinn dahinter ist auch ziemlich interessant und zeigt, dass ein Mensch seine Hoffnung nie verlieren sollte. Die schöne Freundschaft, die sich zwischen Leo und Jojo entwickelt wird, gefiel mir am besten. Der Autor hatte zwar stereotype Bilder benutzt, aber eine überhaupt nicht stereotype Beziehung vorgestellt. Das Ende des Buchs fand ich jedoch nicht so gut, da es für meinen Geschmack zu ungenau und unvollendet ist. Dieses lässt viele Fragen offen, was einem aber auch eine gute Möglichkeit gibt, das Buch für sich selbst zu entwickeln und viele Fragen zu beantworten. Dafür bewerte ich das Buch mit 8 von 10 Punkten.
 
Eine Rezension von Milena Petrakieva (9e)
 
Was ist das Buch des Monats?
Einmal im Monat erscheinen ausgewählte Bücher und Rezensionen, die euch zum Lesen anregen sollen. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen!